PROGRESSIVE-LINE

Souverän in allen Knochenqualitäten

Die PROGRESSIVE-LINE Implantate sind konsequent darauf ausge- richtet, hohe Primärstabilität auch in sehr weichem Knochen oder in Extraktionsalveolen zu erreichen.1, 2 Basierend auf den klinisch bewährten und anwenderfreundlichen Innenverbindungen der CAMLOG® und CONELOG® Implantate3, 4 verfügen sie über viele weitere Designfeatures, um kritische Situationen2 zu meistern und Abläufe effizienter zu machen.

Der apikal konische Implantatkörper sowie das progressive, ausladende Gewindedesign sorgen für eine gezielte Primärstabilität bei patientenfreundlichen Behandlungskonzepten wie Sofortimplantation und -versorgung.1, 2 Für zusätzlichen Halt, auch bei begrenzter Knochenhöhe,2 sorgt ein krestales Verankerungsgewinde. Dafür wurde das Gewinde in den krestalen Bereich des Implantats weitergeführt und modifiziert.

Das Implantat erreicht hohe Primärstabilität ohne Umwege
und punktet in vielen klinischen Situationen wie:
  • Weicher Knochen
  • Sofortimplantationen
  • Sofortversorgungen
  • Sofortbelastungen
  • Bei begrenzter Knochenhöhe1, 2

Features – Implantatmakrodesign


Klinische Anwendungsbeispiele

Fallbeispiel – Dr. Martin Gollner
 
 
Dr. Martin Gollner
 

 

Platform-Switching zum Erhalt der periimplantären Gewebestrukturen

(aus Camlog Partnermagazin logo 46 |Okt. 2020)

Durch einen krestalen Schnitt mit minimaler distaler Entlastung wurde der Kieferknochen dargestellt und ein Spaltlappen präpariert. Diese Technik hält das chirurgische Trauma so gering wie möglich und bietet eine enorme Flexibilität des Weichgewebes zur Deckung des OP-Situs, ohne Perios­tschlitzung an der Basis.

Die horizontale Dimension des Alveolarknochens erlaubt die Aufnahme eines 3.8 mm Ø Implantats. Wegen des progressiven, selbstschneidenden Gewindedesigns und der knochenkondensierenden Eigenschaften kann das Implantat maschinell, langsam und drucklos inseriert werden.

Mithilfe des vormontierten Einbringpfostens wurde das Implantat unter Berücksichtigung des postchirurgischen Umbauprozesses des periimplantären Alveolarknochens, leicht subkrestal inseriert. Das vestibuläre Knochendefizit wurde mit Eigenknochen, gewonnen aus dem Bohrstollen, aufgebaut.

Das Röntgenkontrollbild nach der Insertion zeigt die leicht subkrestale Platzierung des CAMLOG PROGRESSIVE-LINE Implantats. Der konische apikale Bereich und das ausladende Gewindedesign sorgen für eine gute Primärstabilität. Das Implantat heilte drei Monate gedeckt ein.

Die klinische Situation: Drei Monate nach der Eingliederung der Hybridabutmentkrone waren die periimplantären Weichgewebe völlig reizfrei und stabil sowie ausreichend dimensioniert und anatomisch ausgeformt. Die besten Vorraussetzungen für den langzeitstabilen Erhalt der Rekonstruktion.

Die Röntgenkontrollaufnahme, drei Monate nach Eingliederung, zeigt die Knochenanlagerung exakt an der Glatt-Rau-Grenze des CAMLOG PROGRESSIVE-LINE Implantats. Die Weichgewebemanschette liegt auf der Implantatschulter auf und dichtet die Implantat- Abutment-Schnittstelle ab.

 
 
 
Dr. Sangeeta Pai
 
 
Augmentation und Implantation im zahnlosen, parodontal defizitären Kiefer

(aus Camlog Partnermagazin logo 48|2021)

Trotz guter Mundhygiene der Patientin schlug eine Parodontaltherapie nicht an. Aufgrund der weiter fortschreitenden Parodontitis kam es vielmehr zu putridem Exsudat. Die Zähne wurden möglichst gewebeschonend extrahiert, um die vorliegende knöcherne Defektsituation nicht noch zu vergrößern.

Nach Reinigung der Extraktionsalveolen wurden im Oberkiefer vier Sofortimplantate (11 mm CONELOG® PROGRESSIVE-LINE, Ø 3.8 mm und 4.3 mm). Die Knochendefekte wurden mit einer Mischung aus MinerOss® XP und Eigenknochen aufgebaut und mit einer Membran (Mem-Lok® Pliable) abgedeckt.

Das Röntgenkontrollbild zeigt das bereits gut umgebaute Augmentat und die von der Knochendichte und -struktur bestimmte Positionierung und Achsneigung der aufgrund der umfangreichen chirurgischen Interventionen gedeckt einheilenden Implantate.

Fünf Monate nach dem Eingriff zeigten sich im Ober- wie im Unterkiefer absolut reizfrei ausgeheilte Verhältnisse mit rekonstruiertem Hart- und Weichgewebe sowie zirkulär um die Implantate eine volumenreiche befestigte periimplantäre Mukosa für eine stabile Biologische Breite.

Die definitive direkt verschraubte Brückenkonstruktion liegt überwiegend direkt horizontal auf der maschinierten Schulter der PROGRESSIVE-LINE Implantate auf. Die Ober- und Unterkiefer- NEM-Gerüste wurden bei DEDICAM anatomisch und höckerunterstützend gefräst.

Die keramisch verblendeten NEM-Gerüste schaffen ein natürliches und homogenes Zahnbild - nicht nur in der ästhetischen Zone - und gehen mit einer guten Prognose für den langfristigen Erhalt und einer hohen Stabilität der Verblendung einher.

 
 
 
Dr. Jörg-Martin Ruppin

 

Externer Sinuslift mit simultaner Implantation bei extremer Knochenatrophie

Bei der okklusalen Aufsicht der klinischen Ausgangssitutation zeigt sich ein vertikaler und horizontaler Defekt des Alveolarkammes in regio 15 und 16.

Nach der Inzision und der Präparation eines Mukoperiostlappens wurde die Schneider'sche Membran durch die Öffnung eines lateralen Fensters angehoben. Der Hohlraum wurde zunächst mit einem Gemisch aus autologem und bovinem Knochenersatzmaterial gefüllt.

Es folgte die Insertion von zwei PROGRESSIVE-LINE Implantaten. Die primäre Stabilität der Implantate wurde vorwiegend über das krestale Verankerungsgewinde erreicht. Nachdem der Op- Situs augmentiert und die Implantate abgedeckt waren, konnte der Weichgewebe­verschluss erfolgen.

Das Kontrollbild zeigt die Sinusbodenelevation und den augmentierten Bereich nach Wundverschluss. Die Freilegung erfolgte nach dreimonatiger gedeckter Einheilung.

Die Freilegung erfolgte schon drei Monate nach der Insertion. Die implantatprothetische Versorgung startete mit der Ausformung der Weichgewebe mithilfe von Gingivaformern.

In der Überweiserpraxis erfolgte die Realisierung der definitiven Versorgung, indem zwei monolithische Zirkonkronen auf modifizierten Titanabutments zementiert wurden. Bild: ZA Dres. Fischer, Weilheim i. Obb.

 
 
 
Dr. Christian Hammächer

 

Sofortimplantation im ästhetisch anspruchsvollen Bereich

(aus Camlog Sonderdruck 01 | 2019)

Nach Inzision und Präparation eines Mukoperiostlappens zeigte sich ein ausgeprägter Hartgewebsdefekt der bukkalen Wand.

Bei ausreichendem horizontalen und vertikalen Knochenangebot konnte das Implantat korrekt dreidimensional in der Extraktionsalveole positioniert werden.

Die korrekte vertikale Positionierung erfolgte durch die Platzierung der Implantatschulter zirka drei bis vier Millimeter unterhalb der Schmelz-Zement-Grenze. Das Implantat heilte mithilfe eines Gingivaformers offen ein.

Zum Aufbau des Alveolarknochens und des Inkongruenzdefektes kam ein Gemisch aus autologem Knochen und bovinem Knochenersatzmaterial zum Einsatz. Die Defektabdeckung erfolgte durch eine Barrieremembran.

Um der Volumenveränderung beim Umbauprozess entgegenzuwirken, wird der augmentierte Bereich, der letztendlich auch die Lage des Weichgewebes determiniert, tendenziell überkonturiert.

Fünf Monate nach der Insertion war das periimplantäre Weichgewebe anatomisch ausgeformt. Eine Woche nach Eingliederung eines Zirkonabutments, verklebt auf der Titanbasis CAD/ CAM sowie der darauf zementierten Vollkeramikkrone, zeigte sich eine harmonische Rot-Weiß-Relation.

Das Implantatportfolio der CAMLOG® und CONELOG® PROGRESSIVE-LINE

Die PROGRESSIVE-LINE Implantate sind klinisch erprobt und wissenschaftlich fundiert. Klinische Behandlungskonzepte sind vielfältig – um dem differenzierten Bedarf von Chirurgen, Prothetikern und Zahntechnikern in jeder Hinsicht zu entsprechen, steht ein umfassendes Implantat- und Prothetikportfolio für ganz unterschiedliche Rekonstruktionen zur Verfügung.

Ein Chirurgie-Set CAMLOG® / CONELOG® PROGRESSIVE-LINE

PROGRESSIVE-LINE Implantate werden als CAMLOG® PROGRESSIVE-LINE und CONELOG® PROGRESSIVE-LINE in den Durchmessern 3.3, 3.8, 4.3 und 5.0 mm sowie in den Längen 7 (nur CONELOG®), 9, 11, 13 und 16 mm angeboten. Die PROGRESSIVE-LINE Implantate sind mit verschraubten oder gesteckten Einbringpfosten erhältlich.

Das chirurgische Vorgehen und das Instrumentarium ist für PROGRESSIVE-LINE Implantate das gleiche, daher gibt es für beide Linien ein und dasselbe Chirurgie-Set. Anwender aus der Pilotphase bescheinigen den Implantaten herausragende, anwenderfreundliche Eigenschaften.

PROGRESSIVE-LINE Flex

Smarte Chirurgie für implantologische Spezialisten

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Ein smartes Chirurgie-Set für CAMLOG® und CONELOG® PROGRESSIVE- LINE Implantate. Das Bohrprotokoll ist äußerst flexibel, kann auf die jeweilige klinische Situation angepasst und entsprechend der Knochenqualität gewählt werden. So kann beispielsweise bei vorwiegend spongiösem Knochen eine Unterpräparation des Implantatbetts erfolgen – damit die Stärken der PROGRESSIVE-LINE Implantate voll ausgenutzt werden.


Flexibles Bohrprotokoll – für eine gezielte Primärstabilität

Das PROGRESSIVE-LINE Implantat spielt seine Stärken vor allem im weichen Knochen aus − ohne zusätzliche Behandlungsschritte (wie z. B. die Anwendung von Osteotomen). Dabei ist das Bohrprotokoll äußerst flexibel und kann auf die jeweilige klinische Situation angepasst werden. Das Bohrprotokoll kann in Abhängigkeit der vorliegenden Knochenqualität gewählt werden. So kann beispielsweise bei vorwiegend spongiösem Knochen eine Unterpräparation des Implantatbetts erfolgen.

Bohrprotokoll PROGRESSIVE-LINE

PROGRESSIVE-LINE Flex

Ein Bohrer PROGRESSIVE-LINE Flex pro Druchmesser für alle Implantatlängen ermöglicht eine zeiteffiziente Implantatbettaufbereitung bei mehreren Implantaten. Zur Aufweitung der Implantatlager im harten Knochen wird das Bohrprotokoll mit dem Dense bone drill erweitert. Dieser ist in der Anwendung genauso einfach wie ein gewöhnlicher Bohrer. Der zusätzliche Einsatz des Gewindeschneiders wird empfohlen, wenn in sehr hartem Knochen tiefere Eindrehmomente angestrebt werden.


Der Dense bone drill PROGRESSIVE-LINE

kein Gewindeschneiden im harten Knochen

Im harten Knochen kann der neuartige Dense bone drill den Gewindeschneider ersetzen.* Der Dense bone drill ist in der Anwendung genauso einfach wie ein gewöhnlicher Formbohrer. Damit entfallen das zeitraubende Gewindeschneiden und oft mühevolle Aufsuchen des vorgeschnittenen Gewindes beim Einbringen des Implantats. Somit erfüllt PROGRESSIVE-LINE die Anforderungen vieler implantologisch tätiger Zahnärzte nach reduzierten Behandlungszeiten und Sofortversorgungsprotokollen.
 

Anwendungsvorteile:

  • Gleiche Bohrerdrehzahl wie Formbohrer (durchmesserabhängig)
  • Keine Änderung der Drehrichtung notwendig
  • Kein mühsames Aufsuchen des vorgeschnittenen Gewindes

Das Guide System für PROGRESSIVE-LINE Implantate

Die geführte Implantatchirurgie gilt als ein sicheres, minimalinvasives Verfahren. Sie unterstützt patientenfreundliche Behandlungskonzepte wie beispielsweise Sofortimplantationen und Sofortversorgungen. Bohrschablonen, die auf Basis optisch erfasster Daten und präoperativer 3D-Implantatplanung im Sinne des Backward Planning erstellt werden, ermöglichen die exakt positionierte Aufbereitung des Implantatbetts ebenso wie die korrekte dreidimensionale Insertion des Implantats unter Berücksichtigung anatomisch kritischer Strukturen. Für den Workflow sind unterschiedliche Softwarelösungen erhältlich und mit dem PROGRESSIVE-LINE Guide System auch die Hardware.

Das Guide System für PROGRESSIVE-LINE basiert auf der im Markt etablierten, aktuellen Guide Lösung der SCREW-LINE Implantate – jedoch mit einigen Aktualisierungen, wie z. B. Mehrpatientenbohrer, Implantate mit Ø 5.0 mm, die Option der Unterpräparation für Implantate mit Ø 3.8 und 4.3 mm und neue Führungshülsen, die mit der SCREW-LINE nicht kompatibel sind. Für die neuen Mehrpatienten­bohrer steht das Guide System Chirurgie-Tray CAMLOG®/CONELOG® PROGRESSIVE-LINE zur Verfügung.

Alle PROGRESSIVE-LINE Implantate mit verschraubten Einbringpfosten sind „guide-fähig“ und müssen nicht explizit als Guide-Implantat bestellt werden. Die neuen verschraubten Einbringpfosten sind den Durchmessern entsprechend farbkodiert und mit Rillen zur Bestimmung der Gingivahöhen versehen.

Merkmale auf einen Blick

  • Alle Bohrer sind Mehrpatientenbohrer – mit Außenkühlung anwendbar
  • Option zur Unterpräparation des Implantatbetts für die Implantate mit Ø 3.8 mm und Ø 4.3 mm
  • Individuell zusammenstellbares Chirurgie-Set
  • Vorbohrer, Formbohrer und Dense bone drill mit lasermarkierten dunklen Bohrerspitzen
  • Neue Führungshülsen, abgestimmt auf die Dimension der neuen Einbringpfosten
  • Flexible Bohrprotokolle zum Erreichen einer gezielten Primärstabilität der PROGRESSIVE-LINE Implantate in unterschiedlichen Knochenqualitäten

Ein Chirurgie-Set CAMLOG® / CONELOG® PROGRESSIVE-LINE Guide

PROGRESSIVE-LINE Implantate werden als CONELOG® und als CAMLOG® PROGRESSIVE-LINE in den Durchmessern 3.3, 3.8, 4.3 und 5.0 mm sowie in den Längen 7 (nur CONELOG®), 9, 11, 13 und 16 mm angeboten. Für die Guide Chirurgie sind die PROGRESSIVE-LINE Implantate zwingend mit verschraubten Einbringpfosten zu verwenden.

Die Bohrer für das PROGRESSIVE-LINE Guide System sind Mehrpatientenformbohrer, die mit Außenkühlung zu verwenden sind. Sie verfügen, wie alle PROGRESSIVE-LINE Bohrer, über eine lasermarkierte dunkle Bohrerspitze.

Zur Aufbewahrung der Bohrer und Instrumente steht ein Chirurgie-Tray zur Verfügung. Das Tray ist, ebenso wie die Bohrer, den Implantatdurchmessern entsprechend farbkodiert. Es wird leer ausgeliefert und kann nach den Präferenzen des Behandlers individuell ausgestattet werden. Zusätzliche Bohrer, die für die Unterpräparation der Ø 3.8 mm Implantate notwendig sind, finden im Tray rechts unten Platz.


Der Dense bone drill PROGRESSIVE-LINE Guide

kein Gewindeschneiden im harten Knochen

Im harten Knochen ersetzt der Dense bone drill den Gewindeschneider. Dieser ist in der Anwendung genauso einfach wie ein gewöhnlicher Formbohrer. Damit entfallen das zeitraubende Gewindeschneiden und oft mühevolle Aufsuchen des vorgeschnittenen Gewindes beim Einbringen des Implantats.
 

Anwendungsvorteile:

  • Gleiche Bohrerdrehzahl wie Formbohrer (durchmesserabhängig)
  • Keine Änderung der Drehrichtung notwendig
  • Kein mühsames Aufsuchen des vorgeschnittenen Gewindes

Der DEDICAM Implantat-Planungsservice

Sollte die Infrastruktur für die CAD/CAM-Fertigung nicht vorhanden sein oder auch die Zeit fehlen, ist die Kooperation mit dem DEDICAM Implantat-Planungsservice eine sehr gute Alternative – nicht nur zur Herstellung einer gedruckten SMOP-Schablone, sondern auch zur zeitgleichen Fertigung der Abumtents bzw. Suprastruktur für eine präoperativ erstellte temporäre Sofortversorgung. Sowohl der Behandler als auch der Techniker ist mit dem DEDICAM Spezialisten während der Planung jederzeit im kollegialen Austausch.

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