Eine moderne und langfristig erfolgreiche Implantattherapie fundiert auf einer evidenzbasierten, patientenindividuellen Entscheidungsfindung. Der Therapieerfolg wird dabei durch eine Vielzahl systemischer und lokaler Faktoren beeinflusst, die sich von der initialen Anamnese über die chirurgischprothetische Planung bis zur strukturierten Nachsorge erstrecken.
Im Rahmen dieses Workshops werden folgende zentrale Aspekte der implantologischen Therapie beleuchtet:
- Bedeutung allgemeinmedizinischer Faktoren des Patienten für den Implantaterfolg
- Allgemeine sowie spezifische Herausforderungen bei Patienten mit Parodontitis
- Einfluss von Implantatdesign und Positionierung der Implantatschulter auf die Langzeitprognose
- Relevanz der befestigten Mucosa am Implantat und therapeutische Konzepte zu deren Etablierung
Freuen Sie sich auf die wissenschaftliche Kompetenz von Prof. Dr. Katja Nelson und Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Anton Sculean, M.Sc., und deren klinischen Erfahrungen.
Inhalte des Workshops
Prof. Dr. Katja Nelson
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Anton Sculean, M.Sc.
- Zeitpunkt augmentativer Maßnahmen
- Indikativer Einsatz autologer versus Biomaterialien
- Befestigte Mucosa am Implantat
- Implantatdesign und Positionierung
- Zusammenhang Parodontitis und Periimplantitis
- Individuelle Recall-Maßnahmen
Nach Abschluss dieses Workshops können die Teilnehmenden:
- relevante allgemeinmedizinische Einflussfaktoren des Patienten identifizieren und deren Bedeutung für den Implantaterfolg evidenzbasiert bewerten.
- implantologische Risiken und Besonderheiten bei Patienten mit Parodontitis erkennen und in die individuelle Therapieplanung integrieren.
- den Einfluss des Implantatdesigns sowie der Positionierung der Implantatschulter auf die periimplantäre Gewebestabilität und die langfristige Prognose kritisch analysieren und bewerten.
- die Bedeutung der befestigten Mucosa für die periimplantäre Gesundheit einschätzen und geeignete therapeutische Konzepte zu deren Etablierung ableiten.
- wissenschaftliche Erkenntnisse strukturiert in klinische Entscheidungsprozesse des implantologischen Alltags übertragen.