Biomaterial PermaPro Membran, Synthetisch
PermaPro
Die synthetische
Alternative.
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PermaPro

PermaPro® ist eine synthetische Barrieremembran, die eine hohe Formstabilität und einen guten Volumenerhalt aufweist. Sie findet ihre Anwendung in der GBR bei mehrwandigen ausgedehnten vertikalen Kieferkammdefekten und wird für die parodontale Geweberegeneration eingesetzt.


Synthetische PTFE-Membran

Nicht resorbierbar

PermaPro ist eine außergewöhnlich dünne, nicht resorbierbare, temporär implantierbare, biologisch inerte und biokompatible Membran, die aus hochdichtem Polytetrafluorethylen (PTFE) hergestellt wird. Die PermaPro Membran behält ihre strukturellen Eigenschaften – sowohl bei der initialen Implantation als auch während der gesamten Einheilungszeit. Aufgrund ihrer dichten Struktur wirkt die Membran als effiziente Barriere gegen bakterielle und zelluläre Penetration, daher kann sie bei bestimmten Verfahren nach Indikationsstellung offen einheilen. 

Die Anwendung von PermaPro wird vor allem für die Regeneration knöcherner Defekte außerhalb der Kammkontur empfohlen, da die Membran im Vergleich zu resorbierbaren (Kollagen-)Membranen eine höhere Stabilität und hinsichtlich Raumerhaltung überlegene Eigenschaften hat. Darüber hinaus ermöglicht die offene Einheilung mit PermaPro bei der Socket- und Ridgepreservation, dass die Weichgewebearchitektur und -kontur erhalten bleibt, da kein primärer Wundverschluss erforderlich ist. Dadurch wird eine koronale Verschiebung der Mukogingivalgrenze vermieden und die anhaftende/keratinisierte Gingiva bleibt erhalten.

Biomaterial PermaPro Membran, Synthetisch

Die Produktmerkmale

Biomaterial PermaPro Membran mit Verpackung, Synthetisch
  • 100 % synthetische dPTFE-Barrieremembran
  • Ultradünn (ca. 0.08 mm)
  • Aufgrund der dichten Struktur undurchlässig für Bakterien
  • Einfach zu entfernen – wegen des nur geringen Einwachsens von Gewebe in die Oberflächenstruktur
  • Kein primärer Wund-/Weichgewebeverschluss erforderlich (indikationsabhängig)1,2
  • Einfaches Wiederauffinden dank der blauen Farbe
  • Abgerundete Kanten minimieren ein Gewebetrauma
  • Einfache Befestigung mit Nähten oder Fixationspins

Die Indikationen

Biomaterial PermaPro Membran Oberfläche, Synthetisch
  • Gesteuerte Knochenregeneration (GBR)
  • Gesteuerte Geweberegeneration (GTR)
  • Augmentation um Implantate
  • Rekonstruktion des Alveolarkamms
  • Versorgung der Extraktionsalveole/Alveolenmanagement
  • Sinusbodenelevation
  • Regeneration von parodontalen Knochendefekten

Bild: 30-fache Vergrößerung

Demo-Video zur Anwendung

REM-Analyse von PermaPro

Entwickelt für die offene Einheilung
 

Undurchlässig für Bakterien: dichte Struktur, verminderte bakterielle Anhaftung, wirksame Barriere gegen das Eindringen von Bakterien und Zellen.


Regeneration und Augmentation

Ziel jeder Geweberegenerationstechnik, und insbesondere der Knochentransplantation, ist es, die Bildung von lebendem und reaktivem Gewebe zu erreichen, das in der Lage ist, sich nachhaltig umzubauen, um die mechanische und biologische Funktion langfristig zu erhalten. Wenn das native Knochenvolumen für die Insertion von Implantaten unzureichend ist, sind häufig Maßnahmen zum Aufbau des Alveolarknochens erforderlich.

Die Augmentation kann beispielsweise nach Knochenabbau, Parodontalerkrankung, Zahnextraktion oder Trauma – abhängig von der Indikationsstellung – vor oder simultan zur Implantation erfolgen.

Biomaterial SynMax Regeneration Extraktionsalveolen Synthetisch
Regeneration von Extraktionsalveolen

Füllen der Alveole mit SynMax in Kombination mit der PermaPro Membran zum Regenerieren des Knochens, sodass Volumen und Form des Knochens im Zeitverlauf erhalten bleiben.

Biomaterial SynMax Regeneration parodontaler Defekte Synthetisch
Regeneration parodontaler knöcherner Defekte

Ein Zahn mit guter Prognose kann erhalten werden, indem ein Knochendefizit – unterstützt durch Biomaterialien wie SynMax in Kombination mit der PermaPro Membran – regeneriert wird.


Downloads

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Referenzen

1 Zafiropoulos et al. Medicina (Kaunas). 2020 Apr 28;56(5):216.
2 Papi et al. Antibiotics (Basel). 2020 Mar 3;9(3):110.